Risotto ohne Rühren Grundrezept

Ich liebe Risotto. Mich hat immer die Rührerei abgeschreckt. Ich bin eben ein fauler Mensch, der es am liebsten bequem hat. Die ganze Zeit vor dem Herd zu stehen, nur um eins der Gerichte herzustellen, die ich machen will, widerstrebt mir. Ich möchte während der Garzeit des einen die dazugehörige Beilage oder das Fleisch vorbereiten. So habe ich im Netz gewühlt und mehrere Anleitungen gefunden, auch von einem italienischen Risottoexperten und verschiedenes ausprobiert. Das ist das Ergebnis. Ich sage euch das Rühren ist definitiv überbewertet, das kriegt man auch so hin. Hier erst mal das Grundrezept, das jeder gestalten kann wie er will, aber ich werde auch mehrere meiner Favoriten posten, entsprechend der Jahreszeit.

Rezept drucken
Risotto ohne Rühren Grundrezept
Küchenstil Italien
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 20 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
Küchenstil Italien
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 20 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
Anleitungen
  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Reis zugeben und mit anschwitzen. Wenn er leicht zu knacken beginnt und glasig wird, mit Wein oder Prosecco ablöschen und köcheln lassen, so dass der Alkohol verdampft. Den Fond vollständig hineinschütten und ohne zu Rühren 18-21 Minuten leicht köcheln lassen. Immer mal probieren. Risotto jetzt umrühren und wenn es zu fest ist noch etwas Brühe zugeben. Mit Butter und reichlich geriebenem Parmesan verfeinern. Je nach Geschmack, können Sie das fertige Risotto mit allem veredeln, was Ihnen lieb ist. Wie wäre es zum Beispiel mit einem knackigen Kürbis-Risotto oder einem mediterranem Tomaten-Risotto? Weitere Möglichkeiten: Zucchini, Spargel, Pilze, Feigen & Gorgonzola, ...
  2. Eventuelles Gemüse entweder separat garen und am Schluss unterrühren, oder bei festerem, wie Spargel oder Pilze, nach 10 Minuten zugeben.
  3. Mit Butter und Parmesan verfeinern.

Hummusdip aus Kidneybohnen mit Mango

Hummus nach Originalrezept ist richtig lecker, vor allem natürlich zu Falafel, da gehört es einfach dazu. Ich hatte keine Kichererbsen da, aber wollte ein orientalisch gewürztes Gericht servieren, zu dem ein Dip oder eine Soße fehlte. Also schnappte ich mir eine Dose Kidneybohnen aus meinem Bestand und bastelte mal wieder was. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen, bzw. schmecken lassen. Es schmeckt etwas mehrdimensionaler und fruchtiger als echter Hummus und wird dadurch meiner Meinung nach vielleicht vielseitiger. Es eignet sich als süßlich-herzhafter Dip auch gut zum Grillen. Am besten einfach mal ausprobieren, wenn euch die Zutaten zusagen.

Rezept drucken
Hummusdip aus Kidneybohnen mit Mango
Küchenstil Orient
Keyword Dip, Hummus, Orient, Sommer
Vorbereitung 25 Minuten
Portionen
Zutaten
Küchenstil Orient
Keyword Dip, Hummus, Orient, Sommer
Vorbereitung 25 Minuten
Portionen
Zutaten
Anleitungen
  1. Bohnen in ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen. Avocado halbieren, eine Hälfte aus der Schale holen und in eine hohe Pürierschüssel löffeln. Mango halbieren, Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Knoblauch schälen, durch die Presse drücken oder mit dem Messerrücken zerdrücken. Zitronenschale abreiben und mit dem Saft und den anderen Zutaten in die Schüssel geben. Mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer und den Chiliflocken abschmecken. In eine Servierschüssel umfüllen.

Meine Bolognesesoße

Jetzt werden viele genervt denken, noch ein Rezept für Bolognesesoße, oder Ragu alla Bolognese wie es in Italien heißt. Ja stimmt, aber der Klassiker muss sein, ich habe da schon viel Blödsinn gesehen, bei Leuten zu Hause, im Netz und auch in Restaurants. Außerdem ist es eines der Lieblingsrezepte fast aller Kinder und deshalb hier in der Rezeptsammlung extrem wichtig. Dabei ist es, wenn man ein paar grundsätzliche Sachen beachtet sehr einfach und auch gar nicht arbeitsintensiv. Man isst es in Bologna eigentlich nicht mit Spaghetti, sondern mit Tagliatelle, aber im übrigen Italien sieht man es meistens nicht so eng und in Deutschland sowieso nicht. Geschmackssache eben. Ich habe das Nudelgericht in meiner Kindheit in Südtirol kennen- und lieben gelernt und kann mich erinnern, dass es Skiurlaube gab, in denen ich es jeden Abend gegessen habe. Später , als ich selbst anfing zu kochen hab ich es nie so gut hinbekommen wie damals in Italien. Nach langem Rumprobieren und vielen verschiedenen Rezepten, die alle behauptet haben das echte, das beste oder das einfachste Rezept zu sein, habe ich mir mein eigenes gebastelt, das italienisch schmeckt und zwar etwas dauert, aber problemlos und einfach funktioniert.

Rezept drucken
Meine Bolognesesoße
Küchenstil Italian, Italien
Keyword Italien
Vorbereitung 30 Minuten
Kochzeit mindestens 2 Stunden
Portionen
Personen
Zutaten
Küchenstil Italian, Italien
Keyword Italien
Vorbereitung 30 Minuten
Kochzeit mindestens 2 Stunden
Portionen
Personen
Zutaten
Anleitungen
  1. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Fleisch darin krümelig braten.
  2. Während das Fleisch brät das Gemüse, die Zwiebeln und die Knoblauchzehen entweder grob zerkleinern und in eine große Küchenmaschine mit Schneidmesser geben (so mache ich's immer), oder mit dem Messer sehr klein schneiden. Wenn das Fleisch angebraten ist, das Tomatenmark dazugeben und mitanrösten. Mit Wein ablöschen und den Wein einkochen lassen, bis er nicht mehr nach Alkohol riecht.
  3. Jetzt das fein geschnittene Gemüse zum Fleisch geben und ebenfalls 5 Minuten mitdünsten.
  4. Nun die gehackten Tomaten oder das Tomatenpüree zugeben und mit dem Brühpulver und der Sojasoße würzen. Wasser hineingießen, Lorbeerblätter und die anderen Kräuter hineingeben, wenn sie frisch sind ruhig den ganzen Stängel, den holen wir später wieder raus.
  5. Aufkochen lassen, dann die Sahne hineingießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das ist noch nicht endgültig, das wird dann nach der Kochzeit noch mal abgeschmeckt. Nochmals aufkochen und dann auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel mindestens 2 Stunden köcheln lassen, noch besser länger. Ich stell die Soße meistens gegen 14 Uhr hin, wenn's das zum Abendessen geben soll. Zum Ende der Kochzeit noch einmal endgültig abschmecken und weiter verwenden, z. B. für Lasagne. Den Rest friere ich immer in kleineren Portionen ein, dann hat man ein schnelles Essen oder Soße für Lasagne oder ähnliches.
  6. Serviert wurde die heiße Pasta in Italien immer mit einem kleinen Stück Butter obenauf, das appetitlich schmolz un über die Nudeln lief und natürlich frisch geriebenem Parmesan oder Grana Padano nach Wunsch. Man kann die Soße auch für Rigatoni al forno verwenden, sollte sie aber noch ein wenig abwandeln.